Warum (m)ein Blog

Die ersten Kommentare in meinem Freundeskreis waren: „Oh Gott … jetzt bloggt sie auch noch“… 🙂

JA! Tue ich, warum auch nicht?

Andere Frauen in meinem Alter fangen an zu stricken oder widmen sich sonst irgendwelchen Ideen – ich blogge eben über Dinge, die ich eh schon immer gerne gemacht habe UND über Sachen, über die man sich eben mit zunehmendem Alter so hin- und wieder seine Gedanken macht, z.B. darüber, wie und wo ich später mal leben will.

SPÄTER klingt jetzt irgendwie noch verdammt weit weg, aber Zeit ist ja immer relativ, je nachdem wie alt man selbst ist. Für einen 20-jährigen sind 10 oder 20 Jahre ein unendlicher Zeitraum, ein 70-jähriger macht sich da vermutlich schon eher über kürzere (realistischere) Zeiträume seine Gedanken.

Und ich?

Ich bin so etwa in der Mitte bzw. ganz knapp drüber!

Deshalb sind für mich 10-20 Jahre in der Zukunft auch nicht mehr unendlich, sondern irgendwann einfach da.

Und ich will nicht irgendwann morgens einfach aufwachen und dann ad hoc überlegen müssen, wie und wo ich jetzt mein restliches Leben, bzw. meinen letzten Lebensabschnitt verbringe, sondern ich will es rechtzeitig und SELBST entscheiden (bevor es andere für mich tun).

Momentan bin ich glücklich, gesund & fit … lebe mit Mann, Tochter & Hund in einem wunderschönen großen Haus mit Garten, habe meinen Job, Freunde, Urlaub und ein wenig Freizeit – also alles gut!

Aber der Auszug meiner Tochter ist bereits schon vorprogrammiert … erst das Abi 2018 und danach folgt wahrscheinlich ein Studium – irgendwo weiter weg von hier.

Und unser Hund ist auch schon 8 Jahre und damit vermutlich bereits in seiner zweiten Lebenshälfte angekommen (den Rest will ich mir jetzt noch gar nicht vorstellen).

In 13 Jahren wird mein Mann dann vermutlich in Rente gehen, wenn er denn will … als Selbstständiger ist man da ja so ein bißchen „freier“ in seiner Entscheidung.

Und so weit Gott will, darf ich 7 Jahre später dann auch endlich mal meine gesetzliche Rente geniessen … wobei „geniessen“ wohl hier definitiv der falsche Ausdruck ist. Und ob ich das tatsächlich dann auch zu dem Zeitpunkt darf, ist wohl ebenso noch fraglich.

Aber noch glaube ich einfach daran, bewahre mir den letzten Funken Naivität und habe Vertrauen in unseren Staat. (Nein, ich bin nicht ironisch! Ich bin, was das angeht, einfach ein Meister im Verdrängen)

Ok … und was kommt dann? Oder was soll dann kommen???????

Will ich hier wohnen bleiben? Will ich umziehen? Will ich evtl. noch mal etwas ganz Neues probieren? Will ich das Haus verkaufen und den Verkaufserlös gnadenlos auf den Kopf hauen? Will ich in eine Alten-WG ziehen oder doch eher in ein betreutes Wohnen mit 24-h-Animation?

Fragen über Fragen … über die es aktuell noch keine klaren Antworten gibt, die aber dann, wenn es mal soweit ist, geklärt sein sollten.

Was habt ihr denn so für eure Zukunft geplant????

Hat schon jemand konkrete Vorstellungen, Pläne oder vielleicht auch nur die ein oder andere Idee?

Ich bin gespannt 🙂

 

 

 

Verfasst von

Mein Faible für alte Immobilien, Interior (speziell Industrial) sowie Redesign und Reisen hat mich bewogen diesen Blog ins Leben zu rufen. Ihr werdet hier zukünftig also über alles Mögliche lesen ... größtenteils natürlich über das Leben, welches mich 24/7 begleitet :-)

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