September = Lebkuchenzeit?

Nach der Rückkehr aus meinem Kalabrienurlaub blieb mir leider nichts anderes übrig – ich musste einkaufen, denn unser Kühlschrank schrie förmlich vor gähnender Leere.

Und eigentlich hätte ich es wissen müssen, war aber aus irgendeinem Grund dieses Mal überhaupt nicht darauf vorbereitet, was vielleicht daran liegt, dass man bei 30 Grad am Strand unter Palmen auch nicht unbedingt daran denkt.

Beim Huschen durch die Regale traf mich deshalb gestern auch fast der Schlag, denn überall hatte sich bereits die Weihnachtszeit breit gemacht oder zumindest das, was ich ausschliesslich damit in Verbindung bringe…

Baumkuchen, Lebkuchen, Marzipankartoffeln, und alles was der Einzelhandel sonst noch in diesem Zusammenhang zu bieten hat, grinsten mich förmlich aus den Regalen an und sollten mich wohl daran erinnern das bald Weihnachten ist.

Bald??????

Laut meinem Kalender schreiben wir immer noch September, sprich: es ist Spätsommer! Und bis Hl. Abend sind es somit noch fast 3 komplette Monate, also wirklich noch sehr viel Zeit.

Außerdem scheint draußen NOCH die Sonne, wenn auch die Temperaturen nicht mehr ganz so sommerlich warm sind.

Aber es ist immerhin überhaupt noch etwas sonnig, abends etwas länger hell und nicht schon jetzt grau, nebelig & kalt!

Könnte man da nicht wenigstens auch im Einzelhandel etwas vom Sommer übrig lassen und nicht schon jetzt unmißverständlich darauf hinweisen, dass es das jetzt war mit der schönen Jahreszeit?

NEIN, kann man scheinbar nicht. Man muss den Leuten scheinbar schon im September  den Countdown bis Weihnachten vorführen. Nicht, das es noch einer vergißt oder sich vielleicht erst Ende November zu dem Kauf von Lebkuchen & Co. hinreißen lässt. Schließlich wurde das ganze Zeug ja schon vor Monaten produziert und hält sich trotz Konservierungsstoffen auch nicht ewig.

Also nichts wie ran an die Marzipankartöffelchen – je früher, desto besser (für den Einzelhandel) und je mehr, desto besser (ebenso für diesen)!

Es ist jedes Jahr der gleiche Hype….

Aber irgendwie müssen die bereits produzierten Unmengen ja schließlich an den Mann (oder die Frau) gebracht werden, damit ab Januar in den Regalen Platz für die Ostersachen ist.

Ja, richtig! Auch Ostern ist schon bald. Und die Produktion dafür läuft vermutlich schon auf Hochtouren.

Wie gut, dass es Konservierungsstoffe gibt UND Konsumenten, die auch im (Spät)-sommer schon mal gerne das ein oder andere Lebkuchenpäckchen verdrücken. Gepaart mit einem Aperol Spritz und einer letzten Kugel Eis aus der Eisdiele ist das Ganze immer wieder ein Geschmackserlebnis der besonderen Art.

Auch wenn es nicht unbedingt etwas mit Vorweihnachtsfeeling zu tun hat 🙂

 

 

 

Verfasst von

Mein Faible für alte Immobilien, Interior (speziell Industrial) sowie Redesign und Reisen hat mich bewogen diesen Blog ins Leben zu rufen. Ihr werdet hier zukünftig also über alles Mögliche lesen ... größtenteils natürlich über das Leben, welches mich 24/7 begleitet :-)

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